Überwacht dein VPN was du online machst?

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Einer der wichtigsten Gründe − vielleicht sogar der Hauptgrund − wieso sich jemand für ein Virtuelles Privates Netzwerk (Virtual Private Network oder VPN) entscheidet, ist, das Gefühl loswerden zu wollen, dass irgendjemand im Netz verfolgt, was du online so alles machst. Niemand hat gerne das Gefühl, die eigene Privatsphäre wird verletzt und oder den Eindruck, dass Big Brother einem ständig über die Schulter schaut − selbst wenn die eigenen Online-Aktivitäten vollkommen legal sind.

VPNs sind eine beliebte Lösung, da sie eine Überwachung deutlich erschweren.

Alle Internetverbindungen verfügen über eine IP-Adresse, die mit Informationen über den Internetdienstanbieter und den aktuellen Aufenthaltsort verbunden sind. Demzufolge ist es erschreckend einfach, den typischen User zu überwachen und seine Online-Aktivitäten nachzuverfolgen. Das einem VPN zugrundeliegende Konzept basiert darauf, den Zugang zu Informationen über deiner IP-Adresse zu blockieren, sodass du im Grunde komplett anonym im Internet surfen kannst.

....zumindest theoretisch.

Ja, ein VPN wird verhindern, dass die Website, auf die du zugreifst, genau darüber Bescheid weiß, wer du bist. Das alleine führt aber nicht zu mehr Gesamtsicherheit, falls der VPN-Service selber Informationen über deine Online-Aktivitäten überwacht und loggt.

Wie viel ein VPN tatsächlich überwacht, liegt hauptsächlich im Ermessensspielraum des Anbieters. Wenn dir dieses Thema Sorgen bereitet, solltest du bei der Auswahl äußerste Vorsicht walten lassen.

VPNs werden für unterschiedlichste Anwendungszwecke eingesetzt − darunter auch ein Remote-Zugriff auf Unternehmensnetzwerke, die Nutzung ausländischer Video- und TV-Streaming-Websites und der Schutz deiner sensiblen Daten, während du im Internet surfst. Je nachdem, wofür du es nutzen möchtest und welches Maß an Anonymität du benötigst, musst du dir klar machen, ob die Datenschutzrichtlinien und die gängige Praxis der Nachverfolgung von Online-Aktivitäten des betreffenden VPNs deinen Bedürfnissen entspricht.

Alle VPN-Services betreiben irgendeine Art von Datenaufzeichnung, das heißt der jeweilige Anbieter speichert eine Aufzeichnung deiner Aktivitäten für einen eventuellen späteren Zugriff.

Diese Aufzeichnungen werden aus Gründen des Datenschutzes intern verwahrt und Dritten nicht direkt zugänglich gemacht. Aufgrund der hohen Anzahl an Usern, die täglich VPN-Services in Anspruch nehmen, werden die Protokolldateien nur selten auf unbestimmte Zeit gespeichert. Falls ein VPN-Service Protokollierungen vornimmt, werden diese Protokolldateien üblicherweise nach 30 oder 60 Tagen gelöscht.

Die tatsächlich in den Protokolldateien enthaltenen Informationen eines Virtuellen Privaten Netzwerks, darunter auch die jeweiligen Datendetails und die Speicherzeit, hängen allerdings vom jeweiligen Anbieter ab.

Die meisten Protokolldateien enthalten grundlegende Informationen über deine IP-Adresse, die Dateitypen, auf die du zugegriffen hast, die Websites, die du besucht hast und Zeitstempel, die Angaben darüber machen, wann die Verbindungen erstellt oder der Dateitransfer durchgeführt wurde.

In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Protokolldatei eines Virtuellen Privaten Netzwerks nicht wesentlich von den unterschiedlichen Protokolldateien, die alle Internetdienstanbieter regelmäßig speichern. Das heißt, es liegt letztlich an dir, zu entscheiden, ob es für dich in Ordnung ist, dass das betreffende Unternehmen über deine Online-Aktivitäten Bescheid weiß und ob du darauf vertraust, dass deine Daten sicher verwahrt werden.

Falls du dir Sorgen um deine Anonymität im Internet machst, solltest du dir immer die Sektion mit den „Häufig gestellten Fragen“ (FAQs) des jeweiligen VPN-Services ansehen, bevor du dich anmeldest.

Falls der Anbieter Protokolldateien erstellt, so ist es höchstwahrscheinlich der Ort, an dem dies erwähnt und näher erläutert. Auch in diesem Fall solltest du herausfinden können, wie lange diese Protokolldateien gespeichert werden, bevor sie automatisch gelöscht werden.

Du solltest niemals davon ausgehen, dass alle VPN-Services im Prinzip dasselbe anbieten.

Die beim Online-Monitoring geltenden Richtlinien sollten zumindest ein, wenn nicht sogar DER ausschlaggebende Faktor in deinem Auswahlverfahren sein und eine wichtigere Rolle als der Preis, die Geschwindigkeit und der Serverstandort spielen. Wenn du ein VPN zum effektiveren Schutz deiner Privatsphäre und Erhöhung der Sicherheit nutzen, sollte letzten Endes dieser Aspekt deine Wahl entscheiden.

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